Moralgesetz, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungMo-ral-ge-setz
WortzerlegungMoralGesetz
eWDG, 1974

Bedeutung

Beispiel:
die von der Gesellschaft gezogenen Moralgesetze [BebelFrau589]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für den Muslim ist das Moralgesetz also primär ein positives göttliches Gesetz.
Hagemann, Ludwig: Ethik/Moral. In: Lexikon des Islam, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 412
Was gut ist, wird einzig durch das Moralgesetz bestimmt, und damit weiß es jeder.
Süddeutsche Zeitung, 02.01.2004
Nirgendwo sind die Veränderungen, die die Mullah-Herrschaft dem Iran gebracht hat, so augenfällig wie bei der rigorosen Durchsetzung der islamischen Moralgesetze.
Die Zeit, 18.09.1987, Nr. 39
Nun muß aber nicht unbedingt zwischen Neigungen und Moralgesetz ein Zwiespalt bestehen.
Løgstrup, K. E.: Pflicht. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 26313
Bei anderen galten die allgemeinen Moralgesetze, oder die »Lage der Sache«, oder primär die Tradition und suppletorisch etwaige königliche Edikte als Rechtsquellen.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. II, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 47
Zitationshilfe
„Moralgesetz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Moralgesetz>, abgerufen am 22.04.2019.

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