Moralbegriff, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungMo-ral-be-griff (computergeneriert)
eWDG, 1974

Bedeutung

Beispiele:
der bürgerliche, neue sozialistische Moralbegriff
die Menschen im Mittelalter hatten andere Moralbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

bürgerlich streng

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Moralbegriff‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit dem Moralbegriff schlage ich mich theoretisch herum, ohne dadurch moralischer zu werden.
Noll, Dieter: Die Abenteuer des Werner Holt, Berlin: Aufbau-Verl. 1984 [1963], S. 441
Auch da Ponte ging es um die Auflösung des gängigen Moralbegriffs.
Der Tagesspiegel, 30.05.2001
Mit Hilfe eines soziologischen Moralbegriffs können wir bestimmte Problemstellungen weiterverfolgen.
Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 313
Es sei an der Zeit, meinte Bürger-Prinz, nicht alles mit überkommenen bürgerlichen Moralbegriffen zu messen.
Die Zeit, 21.10.1966, Nr. 43
Nur das persönliche Gewissen könnte die Perversion der Moralbegriffe noch verhindern, Schuldbekenntnis und Verrat vermeiden.
Engler, Wolfgang: Die Ostdeutschen, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1999], S. 285
Zitationshilfe
„Moralbegriff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Moralbegriff>, abgerufen am 19.04.2019.

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