Mondschein, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform gehoben Mondenschein · Substantiv (Maskulinum)
WorttrennungMond-schein ● Mon-den-schein
WortzerlegungMondSchein1
eWDG, 1974

Bedeutung

Beispiele:
die Landschaft lag in hellem Mondenschein/Mondschein da
O sähst du, voller Mondenschein, / Zum letztenmal auf meine Pein [GoetheFaustI 386]
salopp, übertragen
Beispiele:
der kann mir (mal) im Mondschein begegnen (= kann mir gestohlen bleiben)
er hat schon einen mächtigen Mondschein (= eine große Glatze)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Begegnung Garten Mandoline Spaziergang begegnen bewundern hell leuchten romantisch tanzen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Mondschein‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im hellen Mondschein soll man besonders intensiv an den Partner denken.
Süddeutsche Zeitung, 05.09.2003
Im Mondschein aber war das blaue Band, das durch den oberen Teil der Becken sich hindurchzog, ein Ärgernis.
Benjamin, Walter: Berliner Kindheit um Neunzehnhundert. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.), Gesammelte Schriften Bd. 4,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1932-1938], S. 291
In der Nacht quälte ihn der volle Mondschein durchs offene Fenster.
Winckler, Josef: Der tolle Bomberg, Rudolstadt: Greifenverl. [1956] [1922], S. 180
In dem hellen Mondschein konnte man sich gar nicht verirren.
Kafka, Franz: Amerika. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1914], S. 8641
Auf dem Meer vor der Insel spiegelte sich glitzernd der Mondschein.
Bild, 25.04.2000
Zitationshilfe
„Mondschein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Mondschein>, abgerufen am 17.06.2019.

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