Mondnacht, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungMond-nacht (computergeneriert)
WortzerlegungMondNacht
eWDG, 1974

Bedeutung

vom Mondschein erhellte Nacht
Beispiel:
eine schöne, helle, klare, stille, einsame Mondnacht

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alster See duftig hell lau stürmisch verderben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Mondnacht‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie oft sind wir in hellen Mondnächten unter ihrem Dach dahingeschritten.
Die Zeit, 14.04.1949, Nr. 15
Durch die weiße Mondnacht stiegen wir die weißen Wände hinauf.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 04.03.1910
Dieses plötzlich redselige Gehabe schob sie dem Wirken der wundersamen Mondnacht zu.
Schneider, Robert: Schlafes Bruder, Leipzig: Reclam 1992, S. 116
Zwei schwere große Vögel flogen schwebend in der dunstig glänzenden Luft, beinahe gespenstisch in der Mondnacht.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1925. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1925], S. 257
Die gleiche Mondnacht mit ihrer weiten, geräumigen Stille umgab ihn dann.
Hauptmann, Gerhart: Der Narr in Christo Emanuel Quint, Berlin: Aufbau-Verl. 1962 [1910], S. 164
Zitationshilfe
„Mondnacht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Mondnacht>, abgerufen am 17.10.2019.

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