Monade, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungMo-na-de
Wortbildung mit ›Monade‹ als Erstglied: ↗Monadenlehre
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Philosophie
1.
das Einfache, nicht Zusammengesetzte, Unteilbare
2.
bei Leibniz   letzte, in sich geschlossene, vollendete, nicht mehr auflösbare Ureinheit

Thesaurus

Synonymgruppe
Einheit · ↗Einzigkeit · ↗Ganzheit · ↗Geschlossenheit · ↗Unität · Unteilbares  ●  Monade  geh., griechisch
Antonyme

Typische Verbindungen
computergeneriert

Begriff Entelechie Fenster Monade Seele Spiegel Substanz fensterlos geistig geschult herrschend leibnizsch nieder ober unterscheiden

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Monade‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er ist eine Monade, niemand hat das Recht, auf ihn zu bauen.
Süddeutsche Zeitung, 01.09.2001
Das Maximum fällt zusammen mit dem Minimum, mit der »Monade«.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1952], S. 1172
Diese Wesen (Monaden) sind »gleichsam eingeschränkte Götter« mit verschiedenen Graden des Bewußtseins.
Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 12836
Gott sei die höchste Monade und erhalte in der erschaffenen Welt eine prästabilierte Harmonie.
Tapié, Victor-Lucien: Das Zeitalter Ludwigs XIV. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 2066
Monaden gleich ziehen die Mädchen durch ihr Leben und in den Tod.
Die Welt, 12.01.2002
Zitationshilfe
„Monade“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Monade>, abgerufen am 13.11.2019.

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