Minderzahl, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungMin-der-zahl
WortzerlegungminderZahl
eWDG, 1974

Bedeutung

Minderheit
Beispiel:
die Pessimisten waren in der Minderzahl (= zahlenmäßig unterlegen)

Thesaurus

Synonymgruppe
Minderheit · Minderzahl · ↗Minorität · ↗Unterzahl
Unterbegriffe
  • Aromunen · Mazedoromanen · Mazedorumänen
  • Gitano (span.) · Roma (Plur.) · Sinti und Roma (dt., Plur.)  ●  Gypsy  engl. · Tatern  norddeutsch · Zigan  veraltet · ↗Zigeuner  abwertend

Typische Verbindungen
computergeneriert

absolut hoffnungslos verschwindend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Minderzahl‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Offenbar ist nur eine Minderzahl von Ärzten überhaupt bereit, Fehlverhalten anzuzeigen.
Die Zeit, 10.06.1998, Nr. 25
Sie bleiben aber, den erwähnten Untersuchungen entsprechend, in der Minderzahl.
Süddeutsche Zeitung, 16.07.1994
Da diese Informationen selten klar gegeben werden, sind diejenigen Kinder, die den Geburtsvorgang vollständig und richtig beschreiben können, in der Minderzahl.
Lakaschus, Carmen u. Binder, Hans-Jörg: Der Unterschied von Mann und Frau, Frankfurt: Bärmeier und Nikel 1968, S. 66
Wie immer in diesem Krieg hatte die deutsche Minderzahl durch höhere Einzelleistung versucht, der Übermacht zu widerstehen.
Luckner, Felix von: Seeteufel, Herford: Kohler 1966 [1921], S. 230
Die deutlich in der Minderzahl befindlichen Polizisten standen in einiger Entfernung und beobachteten fassungslos das Geschehen.
Hasselbach, Ingo u. Bonengel, Winfried: Die Abrechnung, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1993], S. 73
Zitationshilfe
„Minderzahl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Minderzahl>, abgerufen am 24.08.2019.

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