Mikropolyphonie

WorttrennungMi-kro-po-ly-pho-nie · Mik-ro-po-ly-pho-nie
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Musik Erzeugung von sehr feinen polyphonen Klängen (in einem Zwischenbereich zwischen Klang u. Geräusch)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit absoluter Konzentration und Klarheit brachten sie Ligetis zerbrechliche Mikropolyphonie von 1968 zum Leuchten.
Süddeutsche Zeitung, 15.04.1999
Gawriloff bewegte sich in dem beklemmend dichten Dschungel von Ligetis Konstruktionsgeheimnissen und Mikropolyphonie mit nachtwandlerischer Sicherheit und einer geigerischen Ausdrucks- und Klangbesessenheit par excellence.
Der Tagesspiegel, 06.10.1998
Zitationshilfe
„Mikropolyphonie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Mikropolyphonie>, abgerufen am 23.08.2019.

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