Miesepetrigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungMie-se-pet-rig-keit (computergeneriert)
Wortzerlegungmiesepetrig-keit

Thesaurus

Psychologie
Synonymgruppe
Bedrücktheit · ↗Betrübnis · ↗Freudlosigkeit · ↗Gedrücktheit · ↗Gram · ↗Niedergeschlagenheit · ↗Schwermut · ↗Traurigkeit · ↗Trübsal · ↗Trübsinn · ↗Verstimmung · ↗Wehmut · ↗Weltschmerz · schlechte Laune  ●  ↗Melancholie  griechisch · ↗Tristesse  franz. · ↗(eine) Depri  ugs. · ↗Depression  fachspr., medizinisch · ↗Depressivität  fachspr. · Leiden an der Welt  geh. · Miesepetrigkeit  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Über die deutschen Journalisten macht man sich wegen dieser Miesepetrigkeit bei der Tour schon seit Jahren lustig.
Die Zeit, 03.08.2009, Nr. 31
Leidet dieses Land, wie oft gesagt wird, an der Miesepetrigkeit?
Die Zeit, 13.09.2006, Nr. 38
Er sollte, wenn er an nichts rechte Freude hat, am besten zu Hause bleiben, allein mit sich und seiner Miesepetrigkeit.
Süddeutsche Zeitung, 22.07.2000
Er überschätze das Bedürfnis im Land "nach hängenden Mundwinkeln und Miesepetrigkeit".
Süddeutsche Zeitung, 25.02.2002
Sie haben deshalb kein Verständnis für die deutsche Neigung zur Melancholie, zu Miesepetrigkeit, Verdrossenheit, Trübsinn und Larmoyanz (Weinerlichkeit).
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 450
Zitationshilfe
„Miesepetrigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Miesepetrigkeit>, abgerufen am 19.04.2019.

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