Meteorologie, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Meteorologie · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungMe-te-oro-lo-gie · Me-teo-ro-lo-gie
HerkunftGriechisch
Wortzerlegungmeteoro--logie
Wortbildung mit ›Meteorologie‹ als Letztglied: ↗Astrometeorologie · ↗Biometeorologie · ↗Hydrometeorologie · ↗Medizinmeteorologie · ↗Radiometeorologie · ↗Satellitenmeteorologie
eWDG, 1974

Bedeutung

Wissenschaft, die Vorgänge und Erscheinungen in der Erdatmosphäre erforscht, besonders wissenschaftliche Wetterkunde
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Meteor · Meteorologie · meteorologisch · Meteorologe
Meteor m. kosmischer Körper, der beim Eintritt in die Erdatmosphäre zu glühen beginnt, in dt. Texten seit dem 16. Jh., zunächst in der nlat. Form Meteorum, singularisiert aus mlat. meteora, griech. metéōra (μετέωρα) ‘die Körper und Erscheinungen am Himmel’, eigentlich ‘hochgelegene Punkte’. Dies ist eine Substantivierung des Neutr. Plur. von griech. metéōros (μετέωρος) ‘in die Höhe gehoben, in der Höhe oder Luft schwebend, überirdisch’, aus *metá͞irein (*μεταίρειν) ‘emporheben’, griech. aírein (αἴρειν) ‘heben’, oder durch Hypostase von met’ aéros (μετ’ ἀέρος) ‘in der Luft’ entstanden. Meteorologie f. ‘wissenschaftliche Wetter- und Klimakunde’ (17. Jh.), griech. meteōrología (μετεωρολογία) ‘Lehre von überirdischen Dingen, besonders von den Himmelserscheinungen und von der Luft’; s. ↗-logie; vgl. frz. méteorologie (16. Jh.). meteorologisch Adj. (17. Jh.), vgl. griech. meteōrologikós (μετεωρολογικός) ‘in der Lehre von überirdischen Dingen erfahren’. Meteorologe m. ‘Wetter- und Klimasachverständiger’ (18. Jh.), vgl. griech. meteōrológos (μετεωρολόγος) ‘wer von überirdischen Dingen, von den Körpern und Erscheinungen in der Luft, am Himmel redet, sie beobachtet’, auch ‘Astronom’.

Thesaurus

Physik
Synonymgruppe
Atmosphärenphysik · ↗Klimakunde · Meteorologie · Physik der Atmosphären · ↗Wettergeschehen · ↗Wetterkunde
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Astronomie Biologie Chemie Direktor Geodynamik Geologie Geophysik Institut Klimaforscher Klimaforschung Klimatologie Lehrbuch Luftrecht Mathematik Max-Planck-Institut Medizin Mineralogie Navigation Optik Physik Planck-Institut Professor Psychologie Satellit UN-Organisation Weltorganisation Welttag Zentralanstalt kosmisch studieren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Meteorologie‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was war die wichtigste Erkenntnis der Meteorologie in den vergangenen Jahrzehnten?
Die Zeit, 27.02.2008, Nr. 10
Die beiden Grafiken sagen viel über den Stand der Meteorologie.
Süddeutsche Zeitung, 12.05.2004
Das freilich fällt einer Wissenschaft schwer, die mit dem zungenbrecherischen Namen »Meteorologie« belastet ist.
Katz, Richard: Übern Gartenhag, München u. Zürich: Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. 1965, S. 143
Den ablesenden Beobachter sucht die Meteorologie durch automatisch registrierende Instrumente zu ersetzen.
Lais, Robert: Dr. Hans Kauffmann's hinterlassene Schneckensammlung, Naumburg: Lippert 1925, S. 65
Die Astrologie andererseits stand mit der sehr alten Meteorologie im Zusammenhang.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.), Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. I, Tübingen: Mohr 1920 [1916-1919], S. 602
Zitationshilfe
„Meteorologie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Meteorologie>, abgerufen am 15.10.2019.

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