Meriten

GrammatikSubstantiv · wird nur im Plural verwendet
Aussprache
WorttrennungMe-ri-ten (computergeneriert)
HerkunftLatein
eWDG, 1974

Bedeutung

gehoben Verdienste
Beispiele:
von seinen Meriten sprechen
seine Meriten haben
seinen Meriten etw. zu verdanken haben
gesellschaftliche, persönliche Meriten
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Meriten Plur. ‘Verdienste’ (16. Jh.), teils eingedeutschte Pluralform zu dem in der Kanzleisprache erhaltenen lat. meritum ‘Verdienst’, teils auch Entlehnung aus gleichbed. frz. mérites Plur., dessen Sing. ebenfalls auf lat. meritum zurückgeht; zu lat. merēre, merērī ‘verdienen, sich verdient machen’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Errungenschaft · ↗Leistung · Meriten · ↗Verdienst · Verdienste
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Über die Meriten der deutschen Ausbildung lässt sich nämlich durchaus streiten.
Der Tagesspiegel, 01.10.1999
Das Buch hat literarische Meriten, der Bürger hat ein Recht, es zu lesen.
Die Zeit, 16.12.1998, Nr. 52
Er bringt keine Meriten, fordert jedoch den vollen Einsatz und nicht selten Überstunden.
Die Welt, 15.05.2000
Dementsprechend sieht sich die erfolgreiche Lustgewinnlerin, bei all ihren wissenschaftlichen Meriten, eher als eine "Entertainerin".
Der Spiegel, 14.10.1985
Auch die unliebenswürdige Marotte hat noch ihre Meriten, denn sie protestiert gegen die Langweiligkeit der Welt.
Bergengruen, Werner: Der letzte Rittmeister, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1956 [1952], S. 55
Zitationshilfe
„Meriten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Meriten>, abgerufen am 17.10.2019.

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