Menschengeist, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungMen-schen-geist (computergeneriert)
WortzerlegungMensch1Geist1
eWDG, 1974

Bedeutung

gehoben
Beispiele:
der forschende Menschengeist
er schrieb lieber vom findigen Menschengeist, der Pappe […] in die Fenster eingezogen hatte [NollHolt2,442]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Schöpfung Stufe ersinnen forschend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Menschengeist‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Dichtung wird das Medium des Menschengeistes und tritt an die Stelle der Philosophie und der Wissenschaft.
Blättner, Fritz: Geschichte der Pädagogik, Heidelberg: Quelle & Meyer 1961 [1951], S. 114
Das Atom gehört zu den Begriffen, mit deren Hilfe der arme Menschengeist versucht, sich von den letzten Fragen durch Zurückschieben zu befreien.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 26190
So liegen oft in den Binsenwahrheiten von heute große Leistungen des Menschengeistes von gestern.
Die Zeit, 05.12.1946, Nr. 42
Die toten Dinge erhalten ihren kriegerischen Wert erst durch Menschenhand und Menschengeist.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 02.03.1916
Menschengeist könnte nur von einem höheren Geist durchschaut werden und kann niemals sich selbst begreifen.
Frisch, Karl von: Du und das Leben, Berlin: Verlag d. Druckhauses Tempelhof 1947 [1947], S. 133
Zitationshilfe
„Menschengeist“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Menschengeist>, abgerufen am 18.08.2019.

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