Menschengedenken, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungMen-schen-ge-den-ken
WortzerlegungMensch1Gedenken
eWDG, 1974

Bedeutung

seit Menschengedenken (= soweit sich Menschen erinnern)
Beispiele:
seit Menschengedenken hatte es keinen so harten Winter gegeben
seit Menschengedenken wohnte sie dort
seit Menschengedenken (= seit eh und je) besteht das Bestreben, Nachrichten möglichst rasch (= …) auszutauschen [Urania1960]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Dürre Flut Juni Katastrophe Mal Mannschaft Naturkatastrophe Winter Wirbelsturm bescheren erleben heimsuchen regieren Überschwemmung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Menschengedenken‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und 1997 war es so schlimm wie noch nie seit Menschengedenken.
o. A.: Das war 1997. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1999 [1998]
Vielleicht hatte das nur mit den Temperaturen zu tun - man sprach vom kältesten Mai seit Menschengedenken.
Süddeutsche Zeitung, 25.05.1996
Seit Menschengedenken hatte man noch keinen so schrecklichen, harten Winter erlebt.
Salomon, Ernst von: Der Fragebogen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1951], S. 620
Seit Menschengedenken nahm er die zweite Prise so kurz hintereinander.
Winckler, Josef: Der tolle Bomberg, Rudolstadt: Greifenverl. [1956] [1922], S. 138
Er wohnte seit Menschengedenken in größter Einsamkeit hoch oben im Gebirge.
May, Karl: Winnetou IV, Berlin: Neues Leben 1993 [1910], S. 1
Zitationshilfe
„Menschengedenken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Menschengedenken>, abgerufen am 17.08.2019.

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