Meistbegünstigung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungMeist-be-güns-ti-gung
WortzerlegungmeistBegünstigung
eWDG, 1974

Bedeutung

Wirtschaft Verpflichtung eines Staates, dem Vertragspartner bei der Behandlung von dessen Waren und Staatsangehörigen dieselben Vergünstigungen einzuräumen wie dem auf seinem Territorium jeweils bestbehandelten Staat
Beispiel:
die Vertragspartner gewähren sich gegenseitig die Meistbegünstigung in allen Fragen, die die Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Staaten betreffen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ausnahme Basis Bestimmung Einräumung Entzug Genuß Gewährung Grundlage Grundsatz Handel Handelsabkommen Inländerbehandlung Nichtdiskriminierung Prinzip Schiffahrt Status Verlängerung Vorteil Zoll einräumen entziehen gegenseitig gewähren unbedingt uneingeschränkt vereinbaren verlängern währen zugestehen zusichern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Meistbegünstigung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er kann es aber politisch entwerten, wenn er sich mehrheitlich weigert, China die permanente Meistbegünstigung im Handel zu gewähren.
Die Welt, 01.04.2000
Dieser Politik folgend, hat er jetzt den Chinesen wiederum die Meistbegünstigung zugesichert.
Süddeutsche Zeitung, 21.05.1997
Unter dem Abkommen gewähren sich beide Partner den Status der Meistbegünstigung.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1962]
In Belgrad erklärt sich die jugoslawische Regierung bereit, mit Deutschland einen Handelsvertrag auf der Basis der Meistbegünstigung abzuschließen.
o. A.: 1933. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1982], S. 20829
Unbedingte Meistbegünstigung heißt, daß eine bilaterale handelspolitische Begünstigung auch für alle anderen Staaten gilt, mit denen eine Meistbegünstigungsvereinbarung getroffen wurde.
o. A. [for.]: Meistbegünstigung. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1977]
Zitationshilfe
„Meistbegünstigung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Meistbegünstigung>, abgerufen am 17.10.2019.

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