Markierung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Markierung · Nominativ Plural: Markierungen
Aussprache
WorttrennungMar-kie-rung (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Markierung‹ als Erstglied: ↗Markierungsfähnchen · ↗Markierungslinie · ↗Markierungsnagel · ↗Markierungspunkt
 ·  mit ›Markierung‹ als Letztglied: ↗Fahrbahnmarkierung · ↗Grenzmarkierung · ↗Rekordmarkierung · ↗Straßenmarkierung · ↗Streckenmarkierung · ↗Wegemarkierung · ↗Wegmarkierung · ↗Wildmarkierung
eWDG, 1974

Bedeutung

Kennzeichnung, Zeichen
Beispiele:
eine deutliche, farbige, gut sichtbare Markierung
die Markierung der Grenze, Absprungstelle
Markierungen auf dem Fußballplatz, auf der Fahrbahn
die Wanderwege sind mit Markierungen versehen
eine Markierung anbringen, erneuern
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

markieren · Markierung
markieren Vb. ‘mit einem Kennzeichen versehen’, entlehnt (um 1700) aus gleichbed. mfrz. frz. marquer, dem unter ↗Marke (s. d.) angeführtes anord. merki ‘Kennzeichen’ zugrunde liegt. Markierung f. ‘Kennzeichnung’ (18. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Markierung · ↗Merkmal · ↗Symbol · ↗Zeichen
Unterbegriffe
Synonymgruppe
Echozeichen · ↗Leuchtzeichen · Markierung
Synonymgruppe
Hinweiszeichen · Markierung
Synonymgruppe
Ausschilderung · ↗Beschilderung · ↗Kennzeichnung · Markierung
Assoziationen
  • desorientiert (sein) · nicht wissen, wo man (gelandet) ist  ●  keinen Plan haben  ugs., salopp

Typische Verbindungen
computergeneriert

Asphalt Beschilderung Fahrbahn Fahrbahnrand Fahrspur Gehweg Grenzlinie Grenzverlauf Indianerreservat Markierung Mauerverlauf Radweg Staatsgrenze Tinte Wanderweg Wegpunkt Wegweiser anbringen auftragen farbig farblich gelb genetisch immunologisch pinseln radioaktiv reflektierend rot-weiß unsichtbar versehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Markierung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die heute vorhandene optische Erweiterung durch eine Markierung würde dann nicht mehr ausreichen.
Süddeutsche Zeitung, 15.03.2002
Zusätzlich lassen sich mit fünf Tasten unterschiedliche Markierungen in ein Bild setzen, die sich auch als Pointer benutzen lassen.
C't, 2000, Nr. 12
Dies soll zunächst nur als Markierung einer Position festgehalten werden.
Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 23
Die größere Konfliktscheu des friedlicheren Partners ist also die Markierung, an der sich das Verhalten eines Ehepaares einpendelt.
Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 280
Man riß ihnen die jüdischen Markierungen von den Kleidern, gab ihnen andere dafür.
Apitz, Bruno: Nackt unter Wölfen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1958], S. 305
Zitationshilfe
„Markierung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Markierung>, abgerufen am 25.05.2019.

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