Marine, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Marine · Nominativ Plural: Marinen · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungMa-ri-ne
HerkunftFranzösisch
Wortbildung mit ›Marine‹ als Erstglied: ↗Marineartillerie · ↗Marinebasis · ↗Marinechronometer · ↗Marineinfanterie · ↗Marineoffizier · ↗Marinesoldat · ↗Marinestützpunkt · ↗Marineuniform · ↗Marineunteroffizier · ↗marineblau
 ·  mit ›Marine‹ als Letztglied: ↗Bundesmarine · ↗Handelsmarine
eWDG, 1974

Bedeutung

Gesamtheit der Schiffe und der für die Seefahrt notwendigen Einrichtungen eines Landes
Beispiele:
die Marine verfügt über eine große Zahl von Handelsschiffen und eine moderne Kriegsflotte
die blauen Uniformen der Marine
er geht zur Marine, ist bei der Marine
er war im Krieg bei der Marine
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Marine f. ‘Flottenwesen, Seestreitkräfte’, Übernahme (17. Jh.) von gleichbed. frz. marine, afrz. ‘Küste, Gestade’, mfrz. ‘Meerwasser’ und ‘Navigation, Flotte’, Substantivierung des Adjektivs afrz. marin ‘das Meer betreffend’ (aus lat. marīnus ‘zum Meer gehörig’, einer Bildung zu lat. mare ‘Meer’, verwandt mit ↗Meer, s. d.). Im 19. Jh. vorzugsweise ‘Gesamtheit der Kriegsschiffe, Seestreitkräfte’, verdeutlichend Kriegsmarine, wozu unterscheidendes Handelsmarine (vgl. voraufgehendes frz. marine militaire und marine marchande).

Thesaurus

Synonymgruppe
Flotten... · Marine... · von der Marine
Militär
Synonymgruppe
Kriegsmarine · Marine · ↗Seestreitkraft · ↗Seestreitmacht
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Rote Bauern- und Arbeiter-Flotte · Rote Flotte · Seekriegsflotte der UdSSR · Sowjetische Marine
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Admiral Admiralstab Befehlshaber Fregatte Heer Inspekteur Kriegsschiff Küstenwache Luftstreitkraft Luftwaffe Marineinfanterie Oberbefehlshaber Oberkommandierende Patrouillenboot Schiff Schnellboot Segelschulschiff Stabschef Teilstreitkraft U-Boot argentinisch australisch chilenisch indonesisch israelisch kaiserlich königlich russisch südafrikanisch südkoreanisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Marine‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wirklich losgelassen hat die Zeit bei der Marine aber keinen von beiden.
Der Tagesspiegel, 18.09.2003
Die portugiesische Marine jedoch will an der Stelle des Untergangs neue Spuren entdeckt haben, möglicherweise sind Tanks beim Absinken geplatzt.
Süddeutsche Zeitung, 23.11.2002
Demnach waren Sie von 1928 bis 1943 Führer der Marine?
o. A.: Einhundertdreißigster Tag. Mittwoch, 15. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 25245
Sehen Sie das als lobwürdig für die deutsche Marine an?
o. A.: Einhundertachtundzwanzigster Tag. Montag, 13. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 25029
Nachher wurde ich Maler und er ging zur Marine über.
Corinth, Lovis: Selbstbiographie. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1926], S. 30287
Zitationshilfe
„Marine“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Marine>, abgerufen am 20.05.2019.

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