Machtmittel, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungMacht-mit-tel (computergeneriert)
WortzerlegungMachtMittel
eWDG, 1974

Bedeutung

der Aufrechterhaltung der Macht dienendes Hilfsmittel
Beispiele:
die Armee, Polizei ist ein Machtmittel des Staates
der Staat mit allen seinen Machtmitteln

Typische Verbindungen
computergeneriert

Durchsetzung Gegner Hand Herrschaft Reich Staat Verfügung anwenden ausstatten benutzen besitzen eigentlich einsetzen einzig entgegentreten fehlen gewaltig militärisch mißbrauchen staatlich stehend verfügen vorgehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Machtmittel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch dass er ein hochgewachsener Mann ist, setzt er nicht als Machtmittel ein.
Der Tagesspiegel, 04.10.2000
Aura nennt man das wohl, und Aura ist ein perfides Machtmittel, weil ihr nicht viel entgegenzusetzen ist.
Süddeutsche Zeitung, 14.02.2000
Über genügende Machtmittel zur wirksamen Unterstützung des Protests aber hätten wir 1895 schlechterdings nicht verfügt.
Weber, Max: Parlament und Regierung im neugeordneten Deutschland. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Politische Schriften, München: Drei Masken Verl. 1921 [1918], S. 183
Zur Ausübung eines öffentlichen Amtes gehöre die Wahrnehmung von Hoheitsrechten unter Anwendung von Machtmitteln.
Hannover, Heinrich: Die Republik vor Gericht 1954 - 1974, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1998], S. 299
Auch das ist ein Machtmittel in den Händen des Bundeskanzlers.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 675
Zitationshilfe
„Machtmittel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Machtmittel>, abgerufen am 25.04.2019.

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