Machtgrundlage, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Machtgrundlage · Nominativ Plural: Machtgrundlagen
WorttrennungMacht-grund-la-ge (computergeneriert)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dadurch hofft er die deutsche Macht auch ohne jede reale Machtgrundlage befestigen zu können.
Die Zeit, 11.02.2013, Nr. 06
Oft ist sie an Personen gebunden; wenn ausschließlich der Kommunikationsinhalt entscheidet, haben wir eine von Personen unabhängige Machtgrundlage vor uns.
Schneider, Hans-Dieter: Macht. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 22517
Es fehlt diesen Häuptlingen aber normalerweise an einer stabilen Machtgrundlage.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. III, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 40
Nun gingen in Thüringen und vor allem im rheinisch-westfälischen Industriegebiet kommunistische Arbeiter daran, die Machtgrundlagen dieser Herren zu beseitigen.
konkret, 1997
Auch die atomwaffenfreie Macht braucht eine Machtgrundlage und viel Territorium und so viel Gewalt, daß sie niemand bedrohen kann.
o. A.: "CHARTA FÜR EIN ATOMWAFFENFREIES EUROPA". In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1982]
Zitationshilfe
„Machtgrundlage“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Machtgrundlage>, abgerufen am 22.05.2019.

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