Machtanspruch, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungMacht-an-spruch (computergeneriert)
WortzerlegungMachtAnspruch
eWDG, 1974

Bedeutung

(unberechtigter) Anspruch auf Macht
Beispiel:
imperialistische Machtansprüche

Typische Verbindungen
computergeneriert

Durchsetzung Inbegriff Papsttum Schiit Willkür ableiten absolut absolutistisch alleinig allumfassend begründet diktatorisch großserbisch imperial konkurrierend legitimieren manifestieren parteipolitisch päpstlich territorial total totalitär unbedingt untermauern unverhohlen vorgetragen weltlich zentralistisch übersteigert überzogen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Machtanspruch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die sind gerade dabei, sich hinter ihrem jeweiligen Machtanspruch zu verschanzen.
Die Zeit, 22.09.2005, Nr. 39
Sein Machtanspruch gründet sich darauf, die Umgebung einzuschüchtern, statt werbend für sich einzunehmen.
Der Tagesspiegel, 02.01.2000
Derselbe Konflikt, nur in größerem Stil, spielt sich im Zusammenleben der Völker und im Aufeinanderstoßen ihrer Machtansprüche ab.
Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 314
Es geht um den Machtanspruch dieser Kreise und ihr Bestreben, verlorengegangene Positionen wieder zurückzuerobern.
Was + Wie, 1981, Nr. 8
Machtkonflikte resultieren aus den Machtansprüchen einzelner Personen oder ganzer Gruppen gegenüber anderen Personen oder Gruppen.
Hauschildt, Jürgen: Entscheidungsziele, Tübingen: Mohr 1977, S. 118
Zitationshilfe
„Machtanspruch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Machtanspruch>, abgerufen am 21.04.2019.

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