Männeken

GrammatikSubstantiv
WorttrennungMän-ne-ken (computergeneriert)
formal verwandt mitMann
DWDS-Minimalartikel, 2010

Bedeutung

berlinisch

Thesaurus

Synonymgruppe
Bübchen · ↗Bürschchen · Knäbchen (verächtlich oder belustigend) · ↗Männchen · ↗Männlein  ●  Manderl  österr. · (ein) Kleiner  ugs. · (ein) Kurzer  ugs. · (so'n) Kleener  ugs., norddeutsch · ↗Bubi  ugs. · Burschi  ugs. · Bübel  ugs., süddt. · Bürscherl  ugs., süddt. · Männeken  ugs., norddeutsch · kleiner Kerl  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In Leverkusen haben uns immer zehn Männeken beim Training zugeguckt.
Die Welt, 30.06.2001
Tausende Dynamiker laufen derzeit mit solchen Männeken durch bestimmte Ecken der Stadt.
Süddeutsche Zeitung, 05.07.1999
Auf Kreise müssen wir schießen und auf ein Bild mit einem Männeken und dem natürlich ins Herz treffen.
Die Zeit, 30.06.1978, Nr. 27
Ich pfeife überhaupt auf das ganze Gemeckere, auf deine Streiks und auf deine Männekens, die kommen sollen.
Döblin, Alfred: Berlin Alexanderplatz, Olten: Walter 1961 [1929], S. 278
Die Massierung des großen Führers im Miniaturformat degradiert Lenin zur komischen Figur, zum Männeken Kitsch.
Der Tagesspiegel, 05.02.1999
Zitationshilfe
„Männeken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Männeken>, abgerufen am 20.05.2019.

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