Mänade, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Mänade · Nominativ Plural: Mänaden
Aussprache
WorttrennungMä-na-de
HerkunftGriechisch
Wortbildung mit ›Mänade‹ als Grundform: ↗mänadisch
eWDG, 1974

Bedeutung

dichterisch vor Verzückung zügellos rasendes Weib im Gefolge des Weingottes Dionysos
Beispiel:
Sie raste wie eine kleine Mänade [I. KurzVanadis17]
übertragen
Beispiel:
im Zorn noch mit gelassener Kraft, setzte er die enttäuschte Mänade über das bekränzte Geländer [H. Mann2,108]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gefolge Nymphe Satyr Silen rasend tanzen tanzend zerreißen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Mänade‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Orpheus-Mythos erzählt vom Mord am Sänger, von blutigen Händen der Mänaden.
Süddeutsche Zeitung, 24.06.2002
Es heiße, Mänaden hätten ihn getötet und seinen Kopf in die Marica geworfen.
Die Zeit, 12.09.2006, Nr. 32
Die Mänaden aber, weit hinter den Nymphen zu Hause, zeigten von alldem nur verschwiegener Tänze unheimliche, dionysische Bewegung.
Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 1, Berlin: Aufbau-Verl. 1954, S. 427
Nach langer Zeit der Trauer wird Orpheus von den Mänaden zerrissen.
Fath, Rolf: Wörterbuch - O. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 6978
In Wahrheit wurde der philosophische Dionysos von den Mänaden zerrissen.
konkret, 1980
Zitationshilfe
„Mänade“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Mänade>, abgerufen am 24.08.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Mana
man
Mamsell
mampfen
Mammutzahn
mänadisch
Management
Management-Buy-out
Management-Buyout
Managementansatz