Lustmörder, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungLust-mör-der (computergeneriert)
WortzerlegungLustMörder
eWDG, 1969

Bedeutung

jmd., der einen Lustmord begangen hat
Beispiel:
das Kind ist einem Lustmörder zum Opfer gefallen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und mit ihrer Miss auch nicht - - vielleicht sei die auch so ein verkleideter Lustmörder.
Ewers, Hanns Heinz: Alraune, München: Herbig 1973 [1911], S. 17
Sie siedelte nach Wien über, weil es dort Lustmörder gab, die ihre Opfer in Parks eingruben und deren Köpfe herausschauen ließen.
Der Tagesspiegel, 18.04.2000
Bei den Attentätern handelt es sich keinesfalls um von sexueller Entbehrung gezeichnete "Lustmörder".
Süddeutsche Zeitung, 05.07.2002
Ein Teil Nazi meldete sich in alldem an, er nahm später viel spaßhafte Raubmörder, moralische Lustmörder auf.
Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 1, Berlin: Aufbau-Verl. 1954, S. 365
Daß der Lustmörder Moosbrugger sich die ganze Zeit mit dem Problem beschäftigt, ob Schuldfragen kausal zu begründen sind?
Die Welt, 12.03.2005
Zitationshilfe
„Lustmörder“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lustmörder>, abgerufen am 20.10.2019.

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