Logik, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Logik · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungLo-gik
HerkunftGriechisch
Wortzerlegunglogisch-ik
Wortbildung mit ›Logik‹ als Erstglied: ↗Logiker  ·  mit ›Logik‹ als Letztglied: ↗Aussagenlogik · ↗Begriffslogik · ↗Eigenlogik · ↗Entwicklungslogik · ↗Funktionslogik · ↗Handlungslogik · ↗Modallogik · ↗Unlogik · ↗Weiberlogik · ↗Wesenslogik
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
Lehre, Wissenschaft von der allgemeinsten Struktur des Denkens
Beispiele:
sie hörten eine Vorlesung über Logik
die formale, mathematische Logik
2.
Folgerichtigkeit des Denkens
Beispiele:
eine strenge, konsequente, eiserne Logik
er spricht mit einer klaren, zwingenden, bestechenden Logik
die Zusammenhänge mit scharfer Logik darlegen
das widerstrebt, widerspricht aller Logik
das schlägt aller Logik ins Gesicht
In echt weiblicher Logik (= in unlogischer Weise) versetzte sie schnell [AndresLiebesschaukel62]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Logik · logisch · unlogisch
Logik f. Lehre von den Formen und Gesetzen folgerichtigen Denkens, ‘Denklehre’, entlehnt (16. Jh.) aus gleichbed. lat. logica, griech. lokikḗ (téchnē) (λογικὴ τέχνη), dem substantivierten Fem. des von griech. lógos (λόγος) ‘das Sprechen, Wort, Rede, Gegenstand der Rede, Rechnung, Berechnung, Denkvermögen, Vernunft, Ansicht, Meinung’ abgeleiteten Adjektivs griech. logikós (λογικός) ‘das Wort, die Vernunft, das Denken betreffend’. Voraus gehen mhd. lōicā, lōic, lōike ‘Logik, Klugheit, Schlauheit’ und lat. logica in dt. Texten des 15. Jhs. logisch Adj. ‘folgerichtig, denkrichtig, schlüssig’ (um 1600), lat. logicus, griech. logikós (s. oben). unlogisch Adj. (18. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Folgerichtigkeit · Logik · ↗Stimmigkeit · logische Korrektheit
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Analytik · ↗Dialektik · Logik
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Gesetzmäßigkeit · ↗Konsequenz · Logik · ↗Vernunft
Unterbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abschreckung Argumentation Ethik Grammatik Logik Mathematik Metaphysik Psychologie Vernunft absurd aristotelisch bestechend betriebswirtschaftlich binär entbehren folgen formal gehorchen gewiss immanent industriell inner mathematisch pervers simpel unerbittlich verquer widersprechen zwingend ökonomisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Logik‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zweitens sollte er diese bestechende Logik auf sein eigenes Land anwenden.
Die Zeit, 21.06.2010, Nr. 25
Die Logik, die diesem Schluß zugrunde liegt, ist nicht überzeugend.
Schücking, Beate: Wir machen unsere Kinder krank, München: List 1971, S. 166
Dieser Behauptung liegt so wenig Logik zugrunde, daß sie leicht als widersinnig bewiesen werden kann.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1970]
Freilich verbürgte diese politische Logik allein noch keinen durchschlagenden Erfolg.
Heuß, Alfred: Hellas. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 3440
In dem verhängnisvollen Kurs, dem Japan in den dreißiger Jahren folgte, lag eine innere Logik.
Langer, Paul F.: Japan zwischen den Kriegen. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 14762
Zitationshilfe
„Logik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Logik>, abgerufen am 21.05.2019.

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