Lockspitzel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungLock-spit-zel
eWDG, 1969

Bedeutung

abwertend jmd., der im Auftrag eines anderen jmdn. zu einer strafbaren Handlung anstiftet

Thesaurus

Synonymgruppe
Anstifter · Lockspitzel  ●  Agent Provocateur  franz.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Einsatz polizeilich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lockspitzel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dem Verfassungsschutz indes sollte der Einsatz von Lockspitzeln gänzlich untersagt werden.
Die Zeit, 21.11.2011, Nr. 47
Wieweit von der Polizei Lockspitzel verwendet werden, ist schwer nachzuprüfen.
Tucholsky, Kurt: Haarmann. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1924]
Einige der Lockspitzel ließen sich mitverhaften und bei der polizeilichen Untersuchung fand man auf der Innenseite ihrer Röcke große Haken angebracht.
Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 2. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1919], S. 1375
Die anderen hätten auch mitgeholfen, wenn statt des Lockspitzels ein echter Interessent aufgetreten wäre.
Süddeutsche Zeitung, 17.11.1999
Gemeint war der körperliche Einsatz weiblicher Lockspitzel gegen West-Besucher, aber auch DDR-Bürger.
Bild, 25.11.2005
Zitationshilfe
„Lockspitzel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lockspitzel>, abgerufen am 21.05.2019.

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