Lobotomie, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Lobotomie · Nominativ Plural: Lobotomien
Aussprache
WorttrennungLo-bo-to-mie

Thesaurus

Medizin
Synonymgruppe
Leukotomie · Lobotomie
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Psychiatrie droht Baby Doll die gewaltsame Abschaltung ihres Bewusstseins durch Lobotomie.
Die Zeit, 04.04.2011, Nr. 14
Durch die Entwicklung von Psychopharmaka verlor die auch als Lobotomie bezeichnete Operation bereits in den sechziger Jahren stark an Bedeutung.
o. A. [roe]: Leukotomie. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1998]
Der reiche und melancholische junge Mann wird durch wiederholte Lobotomien zu einem lustigen Burschen und verliert dabei Stück um Stück seinen Verstand.
Süddeutsche Zeitung, 11.10.1995
Die Nachfolger der Lobotomien waren die Ausschaltungs-Operationen, in denen Gehirnregionen verkocht werden und die immer noch manchmal praktiziert wird.
Der Tagesspiegel, 18.04.2005
Nach unzähligen medikamentösen Behandlungsversuchen blieb schließlich nur noch der chirurgische Eingriff, eine Art Lobotomie, eine Sektion der beiden Hirnhälften.
Düffel, John von: Vom Wasser, München: dtv 2006, S. 228
Zitationshilfe
„Lobotomie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lobotomie>, abgerufen am 16.10.2019.

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