Lieblosigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungLieb-lo-sig-keit (computergeneriert)
Wortzerlegunglieblos-igkeit

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir lieben kindisch idealisierend, wir hassen, oder wir versteinern in Lieblosigkeit.
Süddeutsche Zeitung, 02.01.2003
Ihr Sohn habe Ihnen die Lieblosigkeit, mit der Sie ihn, als er klein war, behandelt hätten, heimzahlen wollen.
Die Zeit, 24.04.1992, Nr. 18
Wer zu seiner Ausrüstung alle möglichen praktischen Dinge nötig hat, empfindet Blumen vielleicht als Lieblosigkeit.
Goetz von Schüching, Ruth: Durch gute Lebensart zum Erfolg, Leipzig: Hesse & Becker 1932 [1925], S. 117
Es war also keineswegs Lieblosigkeit sondern der eiserne Zwang der Umstände gewesen, daß man mich allein gelassen hatte.
Wildgans, Anton: Musik der Kindheit, Ein Heimatbuch aus Wien. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 2876
Und Alissa ließ die Lieblosigkeit schon bei Verspätungen von fünf Minuten beginnen.
Walser, Martin: Halbzeit, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1997 [1960], S. 129
Zitationshilfe
„Lieblosigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lieblosigkeit>, abgerufen am 19.04.2019.

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