Liebedienerei, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Nebenform seltenLiebdienerei · Substantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungLie-be-die-ne-rei · Lieb-die-ne-rei
Wortzerlegungliebedienern-ei
eWDG, 1969

Bedeutung

abwertend unterwürfige, kriecherische Schmeichelei
Beispiel:
Liebedienerei des Ministers! Er kriecht vor den Klerikalen [SchnitzlerBernhardiIII]

Thesaurus

Synonymgruppe
Anbiederung · Liebedienerei · ↗Schöntuerei
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die öffentliche Wirkung auf diese Liebdienerei war allerdings ziemlich verheerend.
Der Tagesspiegel, 15.07.2001
Spräche daraus nicht schon wieder eine besondere Art der Liebedienerei?
Die Zeit, 14.08.1995, Nr. 33
Mit der Kraft sind wir weiter gekommen, als mit der gutmütigen Liebedienerei.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 26299
Mich intrigieren seine wetterwendischen Faxen, seine Liebedienerei und dann wieder seine unglaubliche Widerspenstigkeit.
Mann, Thomas: Der Zauberberg, Gütersloh: Bertelsmann 1998 [1924], S. 732
Die Opposition sprach von Liebedienerei, Fischers eigene Partei von seiner Kunst der adressatenbezogenen Redeweise.
Die Welt, 08.04.2002
Zitationshilfe
„Liebedienerei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Liebedienerei>, abgerufen am 20.04.2019.

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