Lexikografie, die

Alternative SchreibungLexikographie
GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Lexikografie · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungLe-xi-ko-gra-fie ● Le-xi-ko-gra-phie
HerkunftGriechisch
Wortzerlegunglexiko--grafie
Rechtschreibregeln§ 32 (2)
Wortbildung mit ›Lexikografie‹ als Erstglied: ↗lexikografisch · ↗lexikographisch  ·  mit ›Lexikografie‹ als Letztglied: ↗Metalexikografie · ↗Metalexikographie
eWDG, 1969

Bedeutung

Sprachwissenschaft Wissenschaft von der Zusammenstellung eines Wörterbuchs, Lexikons
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Lexikon · lexikalisch · Lexikograph · Lexikographie · Lexem
Lexikon n. ‘(meist alphabetisch) geordnetes Nachschlagewerk allgemeiner oder fachlicher Art, Wörterbuch’, gelehrte Entlehnung (17. Jh.) von spätgriech. lexikón, eigentlich lexikón biblíon (λεξικὸν βιβλίον) ‘Wörterbuch’, dem substantivierten Neutrum des von griech. léxis (λέξις) ‘Rede, Ausdrucksweise, Wort’ abgeleiteten Adjektivs lexikós (λεξικός) ‘ein Wort, eine Redensart betreffend’, zu griech. légein (λέγειν) ‘auflesen, sammeln, sagen, sprechen, vortragen, vorlesen’ (vgl. lat. legere, s. ↗Legion). Die dt. Entsprechung Wörterbuch (s. ↗Wort) kommt um die gleiche Zeitauf wie Lexikon. lexikalisch Adj. ‘das Wörterbuch betreffend, zum Wörterbuch, Wortschatz gehörig’ (18. Jh.). Lexikograph m. ‘Verfasser, Bearbeiter eines Wörterbuchs, Lexikons’, aus gleichbed. spätgriech. lexikográphos (λεξικογράφος); dazu Lexikographie f. ‘(Wissenschaft von der) Zusammenstellung und Abfassung eines Wörterbuchs, Lexikons’ (beide 17. Jh.), s. ↗-graph, ↗-graphie. Lexem n. ‘kleinstes sprachliches Zeichen, Wortschatzelement, lexikalische Einheit’, gelehrte Bildung (Martinet, 1963) zu griech. léxis (s. oben).

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Lexikografie · Lexikographie
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Grammatik

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lexikografie‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Tatsächlich besteht die hohe Kunst der Lexikographie darin, Informationen umfassend und verständlich zugleich darzustellen.
C't, 1998, Nr. 15
Sehr intensiv gepflegt wurde die Lexikographie in Gestalt der schon früher ausgebildeten zweisprachigen Listen.
Soden, Wolfram von: Der Nahe Osten im Altertum. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 22378
Durch die Erfindung des Computers zeichnet sich derzeit eine wahre Revolution der Lexikographie ab.
C't, 1997, Nr. 10
Lexikographie ist inhaltlich und finanziell ein Jonglierakt mit vielen Kugeln.
Die Zeit, 16.12.1996, Nr. 51
Die Studenten beschäftigen sich unter anderem mit Programmiersprachen, Softwaretechnologie, maschineller Lexikographie und künstlicher Intelligenz.
Süddeutsche Zeitung, 25.10.1997
Zitationshilfe
„Lexikografie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lexikografie>, abgerufen am 20.06.2019.

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