Leichenhaus, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungLei-chen-haus (computergeneriert)
WortzerlegungLeicheHaus
eWDG, 1969

Bedeutung

siehe auch Leichenhalle

Typische Verbindungen
computergeneriert

Tote

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Leichenhaus‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als die Journalisten den Leichnam abholen wollten, war er aus dem Leichenhaus verschwunden.
Die Welt, 30.11.2000
Er bekam eine Stelle als Chirurg an der Charité und verwaltete dort bald auch das Leichenhaus.
Die Zeit, 01.06.1990, Nr. 23
Der Ripper hat in einem Leichenhaus der Uni 21 Frauen vergewaltigt, ermordet und zerstückelt.
Bild, 22.06.2001
Als dem Barackenchef gemeldet wurde, daß ein noch lebender Mann in das Leichenhaus gebracht worden sei, befahl jener, ihn dort zu lassen.
o. A.: Neunundfünfzigster Tag. Donnerstag, 14. Februar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 7708
Er bittet die kämpfenden Soldaten, ihre Toten zur Aufbewahrung ins Leichenhaus zu bringen, und ist durch eine Absage sehr gekränkt.
Enzensberger, Hans Magnus: Der kurze Sommer der Anarchie, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972, S. 247
Zitationshilfe
„Leichenhaus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Leichenhaus>, abgerufen am 24.04.2019.

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