Legitimationsgrundlage, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Legitimationsgrundlage · Nominativ Plural: Legitimationsgrundlagen
Aussprache
WorttrennungLe-gi-ti-ma-ti-ons-grund-la-ge

Typische Verbindungen
computergeneriert

Herrschaft entziehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Legitimationsgrundlage‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber darüber wird man reden müssen, weil das gewichtige moralische, politische Probleme aufwirft und auf Dauer die Legitimationsgrundlagen demokratischer Politik überfordert.
Die Zeit, 07.04.2003, Nr. 14
Der Grund liegt in dem immer deutlicher sichtbar werdenden totalen Mangel einer Legitimationsgrundlage.
Der Spiegel, 22.11.1993
Wer nun für größere soziale Ungleichheit plädiert, legt Hand an die Legitimationsgrundlage für die mühselige und verspätete Nation.
Die Welt, 25.11.1999
Das belegt Mead, ähnlich wie Durkheim, mit der Verbreitung demokratischer Ideen, mit einer Umstellung in den Legitimationsgrundlagen des modernen Staates.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 2. Zur Kritik der funktionalistischen Vernunft, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 139
Ihrer Legitimationsgrundlage nach ist die bürgerliche Gesellschaft das herrschaftsfreie Spiel der gleichen Kräfte, kann also im Grunde keinerlei Herrschaft, am allerwenigsten eine Klassenherrschaft rechtfertigen.
Heller, Hermann: Staatslehre, Leiden: Sijthoff 1934, S. 108
Zitationshilfe
„Legitimationsgrundlage“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Legitimationsgrundlage>, abgerufen am 19.09.2019.

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