Lederzeug, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungLe-der-zeug
WortzerlegungLederZeug
eWDG, 1969

Bedeutung

Gesamtheit aller Teile, die zu einer Ausrüstung, Kleidung aus Leder gehören
Beispiele:
das Lederzeug des Reiters
das knarrende Lederzeug der Uniform

Typische Verbindungen
computergeneriert

weiß

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lederzeug‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Statt knarrenden Lederzeugs trägt er weiche, bequeme Kleidung, und seine Bewegungen sind sparsam.
Die Zeit, 26.07.1985, Nr. 31
Mit der Übersiedlung nach Deutschland hat er auch das Lederzeug eingemottet.
Süddeutsche Zeitung, 18.10.2002
Fünf Glieder tief, weiß das Lederzeug, grün-grau der Stahlhelm der Italiener.
o. A.: Tagebuch des Sieges: Tagebuchaufzeichnungen von Angehörigen der Legion Condor, 10.06.1939
In der Not vergreifen sie sich an Lederzeug und Tapeten, durchfressen selbst Bucheinbände, um zum genießbaren Kleister zu gelangen.
Wiehle, Hermann u. Harm, Marie: Lebenskunde für Mittelschulen - Klasse 3, Halle u. a.: Schroedel u. a. 1941, S. 143
Er vergaß Stahlhelm, Lederzeug, die Pistole an seiner Seite, seine ganze kriegerische Aufmachung.
Plievier, Theodor: Stalingrad, München u. a.: Desch 1973 [1946], S. 207
Zitationshilfe
„Lederzeug“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lederzeug>, abgerufen am 19.07.2019.

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