Lebtag, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungLeb-tag
eWDG, 1969

Bedeutung

veraltend (all) mein, dein, sein Lebtagmein, dein, sein Leben lang
Beispiele:
mein Lebtag werde ich daran denken
er arbeitete all sein Lebtag für die Seinen
so etwas haben wir unser Lebtag noch nicht (= noch niemals) gesehen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mir wurde in einer Weise übel, wie mir mein Lebtag nicht übel war.
Die Zeit, 16.09.2004, Nr. 39
Nun erkannte er, daß Gott ihn getäuscht hatte, sein Lebtag lang.
Schneider, Robert: Schlafes Bruder, Leipzig: Reclam 1992, S. 131
Jetzt bin ich schon wieder ein paar Jahre älter und immer genau gleich mager wie ich meiner Lebtag immer gewesen bin.
Späth, Gerold: Commedia, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1980 [1980], S. 21
Und so ist es mir mein Lebtag mit jeder Tugend ergangen.
Sudermann, Hermann: Das Bilderbuch meiner Jugend. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 397
Sie erlebte gestern eine Testfahrt, die sie ihren Lebtag nicht vergessen wird.
Bild, 21.03.2001
Zitationshilfe
„Lebtag“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lebtag>, abgerufen am 22.08.2019.

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