Lebewelt, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungLe-be-welt
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
Gesamtheit des pflanzlichen, tierischen Lebens
Beispiele:
die mannigfaltige Lebewelt des Waldes
Bakterien und Pilze, die mikroskopische Lebewelt des Bodens
2.
siehe auch Lebedame, Lebemann
Beispiel:
die Verschwendungssucht der aristokratischen Lebewelt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Boden Erde

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebewelt‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch die Lebewelt ist geworden, hat sich von niederen zu höheren Formen entwickelt.
Wiehle, Hermann u. Harm, Marie: Lebenskunde für Mittelschulen - Klasse 3, Halle u. a.: Schroedel u. a. 1941, S. 148
Statt dessen hätte sie sich so stark aufgeheizt, daß die Lebewelt kollabieren würde.
Die Zeit, 15.06.1984, Nr. 25
Jedenfalls nimmt die Lebewelt bei der mechanischen Zerkleinerung der Gesteine unter den wirkenden Faktoren die letzte Stelle ein.
Vageler, Paul: Bodenkunde, Berlin: de Gruyter 1921 [1909], S. 30
Und so stand dem Aufstieg des Etablissements zum bevorzugten Treffpunkt der Münchner Lebewelt nichts mehr im Weg.
Süddeutsche Zeitung, 09.09.2002
Diesmal ging ein ganzer Wirbelwind von Lebewelt im Gefolge Unrats über den kleinen Küstenort hin.
Mann, Heinrich: Professor Unrat, Berlin: Aufbau-Verl. 1958 [1905], S. 179
Zitationshilfe
„Lebewelt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lebewelt>, abgerufen am 16.10.2019.

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