Lebenswahrheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungLe-bens-wahr-heit
WortzerlegungLebenWahrheit
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
entsprechend der Bedeutung von lebenswahr
Beispiel:
die Lebenswahrheit echter Kunst
2.
Lebensweisheit
Beispiel:
eine gültige Lebenswahrheit

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und das kalte Herz pocht auf die festgezurrte Lebenswahrheit vom "guten zweiten Mann".
Die Welt, 17.07.2000
Lebenswahrheit in Büchern kann nicht sein ohne Bekenntnis des Autors zu sich selbst.
Morgner, Irmtraud: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, Berlin: Aufbau-Verl. 1974, S. 250
Die bildnerische Kunst schien mir am Jahrhundertbeginn die tiefere Lebenswahrheit zu offenbaren.
Die Zeit, 17.06.1954, Nr. 24
Das ist Lebenswahrheit, aber wie sie der antike Mensch empfand, typisch und unpersönlich.
Spengler, Oswald: Der Untergang des Abendlandes, München: Beck 1929 [1918], S. 335
Sie zielt darauf ab, daß die Patienten sich ihre Lebenswahrheit in der Auseinandersetzung mit Philosophie und Religion, Kunst und Wissenschaft selbst suchen können.
Bopp, Jörg: Psychoboom. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 28819
Zitationshilfe
„Lebenswahrheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lebenswahrheit>, abgerufen am 19.09.2019.

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