Lebensunterhalt, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungLe-bens-un-ter-halt
WortzerlegungLebenUnterhalt
eWDG, 1969

Bedeutung

für das Leben notwendiger finanzieller Aufwand
Beispiele:
seinen Lebensunterhalt aus seinem Einkommen, von seiner Rente bestreiten
sich [Dativ] seinen Lebensunterhalt durch seine tägliche Arbeit verdienen
ganz, teilweise für jmds. Lebensunterhalt sorgen
nur das Nötigste zum Lebensunterhalt haben

Thesaurus

Synonymgruppe
Geld zum Leben · Lebensunterhalt
Assoziationen
  • ausgesorgt haben · nicht mehr arbeiten (müssen)
  • (jemandes) Geld reicht zum Leben · (sein) Auskommen haben · für jemandes Lebensunterhalt ist gesorgt · haben, was man (zum Leben) braucht · mit seinem Geld auskommen · seinen Lebensunterhalt bestreiten (können)  ●  ↗klarkommen (mit)  ugs. · ↗zurechtkommen (mit)  ugs. · über die Runden kommen (mit)  ugs., fig.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bestreiten Bestreitung Betteln Bruttoeinnahme Bundessozialhilfegesetz Deckung Erwerbstätigkeit Familienangehörige Hilfe Inanspruchnahme Miete Sicherstellung Sicherung Sozialhilfe Zuschuß angemessen aufbessern aufkommen bestreiten dazuverdienen erbetteln finanzieren fristen gesichert hinzuverdienen jobben karg kärglich sichern verdienen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebensunterhalt‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von der höheren "Hilfe zum Lebensunterhalt" profitierte etwa ein Fünftel.
Die Welt, 29.12.2005
Um seinen Lebensunterhalt musste er sich ja nun nicht mehr kümmern.
Der Tagesspiegel, 29.04.2001
Da er auch von seinem Vater nicht mehr unterstützt wird, bestreitet er seinen Lebensunterhalt zum großen Teil mit strafbaren Handlungen.
Ossowski, Leonie: Die große Flatter, Weinheim: Beltz & Gelberg 1986 [1977], S. 157
Ich konnte mir hier meinen Lebensunterhalt genauso verdienen wie an jedem anderen Ort der Welt.
Salomon, Ernst von: Der Fragebogen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1951], S. 616
Journalisten und Schriftsteller konnten ihren Lebensunterhalt nicht verdienen, da die Presse liquidiert wurde.
o. A.: Vierundsechzigster Tag. Donnerstag, 21. Februar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 2318
Zitationshilfe
„Lebensunterhalt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lebensunterhalt>, abgerufen am 24.10.2019.

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