Lebensschifflein, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungLe-bens-schiff-lein
WortzerlegungLebenSchifflein
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich, scherzhaft
Beispiel:
sein Lebensschifflein steuern (= sein Leben lenken)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur ein Mensch harrte in diesen Tagen, wo es dem Untergang entgegenging, neben mir im Lebensschifflein aus.
Benz, Carl Friedrich: Lebensfahrt eines deutschen Erfinders, Die Erfindung des Automobils, Erinnerungen eines Achtzigjährigen. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 8201
Es ergab sich, daß neue Gedanken, die mich etwa veranlassen konnten, das Steuer meines Lebensschiffleins umzulegen, sich mir nicht dargeboten hatten.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Zitationshilfe
„Lebensschifflein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lebensschifflein>, abgerufen am 18.09.2019.

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