Lebensnot, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungLe-bens-not
WortzerlegungLebenNot
eWDG, 1969

Bedeutung

Beispiele:
eine tiefe Lebensnot
während Vater und Mutter langsam an der Lebensnot zugrunde gingen [H. FranckSebastian114]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gegen Lebensnot ist man doch aber mit Bildung bestens gerüstet.
Süddeutsche Zeitung, 19.02.1996
In unserer Lebensnot - so hören wir - hat diese Wissenschaft uns nichts zu sagen.
Husserl, Edmund: Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie, Hamburg: Meiner 1996 [1936], S. 379
Ihre Not sei keine jüdische Lebensnot gewesen wie die Paul Celans.
Der Tagesspiegel, 17.09.1997
Die religiös geforderte Liebe erweist sich als das einfachste Mittel, zugleich auch die Lebensnöte zu beseitigen.
Troeltsch, Ernst: Die Soziallehren der christlichen Kirchen und Gruppen, Tübingen: Mohr 1912, S. 40
Ich kenne die Hoffnung, von der sie zehren, auf endliche Überwindung der Lebensnot.
Hauptmann, Gerhart: Der Narr in Christo Emanuel Quint, Berlin: Aufbau-Verl. 1962 [1910], S. 78
Zitationshilfe
„Lebensnot“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lebensnot>, abgerufen am 25.08.2019.

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