Lebenshunger, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungLe-bens-hun-ger (computergeneriert)
WortzerlegungLebenHunger
eWDG, 1969

Bedeutung

Synonym zu Lebensgier
Beispiele:
ein unbändiger Lebenshunger
seinen Lebenshunger befriedigen, stillen
Und dann überfiel die Passagiere plötzlich ein unstillbarer Lebenshunger [CramerKonzessionen64]

Typische Verbindungen
computergeneriert

unstillbar voll

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebenshunger‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Heute leidet zwar keiner leiblichen Hunger, aber man verspürt einen anderen Hunger, Lebenshunger, Hunger nach einem befriedigenden Leben.
konkret, 1981
An vielen Stellen des Buches wiederum spürt man elementaren Lebenshunger.
Die Zeit, 22.12.1961, Nr. 52
In ihrem Lebenshunger fraßen die Industriewerke unerbittlich an dem Lande.
Hahn, Christian Diederich: Bauernweisheit unterm Mikroskop, Oldenburg i.O.: Stalling 1943 [1939], S. 311
Hemmungslos trieb sie ihr Lebenshunger dem schönen jungen Menschen in die Arme.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 45
Das Leben müßte in dieses Gesicht mehr Ärger oder Lebenshunger oder Mißtrauen hineingegraben haben.
Hermlin, Stephan: Die Zeit der Gemeinsamkeit, Berlin: Bibliothek Fortschrittlicher Deutscher Schriftsteller 1951, S. 141
Zitationshilfe
„Lebenshunger“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lebenshunger>, abgerufen am 16.09.2019.

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