Lebensgier, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungLe-bens-gier
eWDG, 1969

Bedeutung

Sucht, das Leben zu genießen
Beispiele:
eine wilde, heiße, maßlose Lebensgier
sich in ungehemmter Lebensgier ausleben

Typische Verbindungen
computergeneriert

Lebensangst Mischung Todesangst Todessehnsucht hemmungslos unersättlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebensgier‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hundert Jahre später hat sich die Lebensgier noch weiter aufgeladen.
Die Zeit, 08.12.2008, Nr. 49
Ansonsten kann man noch sagen, dass alle Darsteller sich bemühen, rückhaltlose, wilde, verzweifelte Lebensgier darzustellen.
Süddeutsche Zeitung, 03.02.2000
Auch diese gegen alle äußeren Umstände innen wachsende Lebensgier ist ein König.
Müller,Herta: Der König verneigt sich und tötet, München: Carl Hanser Verlag 2003, S. 47
In ihrer Lebensgier war jeder Augenblick imstande, mit einem Hieb das Leben auszulöschen.
Müller, Herta: Herztier, Reinbek: Rowohlt 1994, S. 32
Es wäre zu einseitig, in seinen kraftstrotzenden, flämisch-temperamentvollen Mythologien pure Lebensgier zu sehen.
Lehmann, A.: Malerei und Plastik. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 10992
Zitationshilfe
„Lebensgier“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lebensgier>, abgerufen am 26.08.2019.

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