Lebensfunken, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform Lebensfunke · Substantiv (Maskulinum)
WorttrennungLe-bens-fun-ken ● Le-bens-fun-ke (computergeneriert)
WortzerlegungLebenFunken
eWDG, 1969

Bedeutung

Synonym zu Lebenslicht
Beispiele:
sein Lebensfunken war am Erlöschen (= er war am Sterben)
den Lebensfunken wieder entfachen (= neuen Lebensmut fassen)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mehr löschte der schleichende Tod die roten Lebensfunken in seinem Blut.
Betzner, Anton: Der Kohlhöfer. In: Kesten, Hermann (Hg.) 24 neue deutsche Erzähler, Leipzig u. a.: Kiepenheuer 1983 [1929], S. 165
Nur im Körper steckt ein Lebensfunke, das letzte energetische Moment, denn wer begehrt, ist noch nicht tot.
Die Zeit, 30.12.2012, Nr. 52
Der hat so Sprüche draufgehabt, da springt doch der Lebensfunke über.
Die Welt, 03.03.2004
Das alles ist lächerlich angesichts der fortgeschrittenen Tageszeit, aber ein erstaunlicher, illegitimer Lebensfunke.
Kronauer, Brigitte: Die Frau in den Kissen, Stuttgart: Klett-Cotta 1990, S. 135
In der Zwischenzeit hatte Tom Hanks 35 Kilo abgenommen und seinen Zügen jeden Lebensfunken ausgetrieben.
Der Tagesspiegel, 10.01.2001
Zitationshilfe
„Lebensfunken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lebensfunken>, abgerufen am 19.08.2019.

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