Lebensführung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungLe-bens-füh-rung
WortzerlegungLebenFührung
eWDG, 1969

Bedeutung

Art, wie jmd. sein Leben einrichtet
Beispiele:
eine einfache, bescheidene, vernünftige, sinnvolle, einwandfreie, leichtsinnige, luxuriöse Lebensführung
seine Lebensführung zweckmäßig gestalten
seine bisherige Lebensführung ändern
daß die Geheime Rätin in ihrer Lebensführung dem Ernst der Zeiten wenig Rechnung getragen ... hatte [Th. MannLotte7,555]

Thesaurus

Synonymgruppe
Lebensführung · ↗Lebenswandel
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Kernbereich Methodik Rationalisierung Systematisierung aristokratisch asketisch bescheiden diszipliniert eigenverantwortlich gelingend gesund gesundheitsbewusst individuell innerweltlich luxuriös methodisch methodisch-rational mönchisch rational ritterlich selbstbestimmt selbstständig selbständig sittlich standesgemäß ständisch ungesund untadelig verantwortungsbewußt vorbildlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebensführung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gerade in einer globalisierten Welt wird Stabilität in der individuellen Lebensführung zentral.
Süddeutsche Zeitung, 28.08.2004
Sie halten durchaus zu Recht unsere heutige Lebensführung für ungesund.
Die Zeit, 13.08.1953, Nr. 33
Wenn solche Schicksale auf dem Spiele stehen, kommt natürlich alles darauf an, die rechte Lebensführung einzuhalten.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 1: Altertum und Mittelalter. In: Mathias Bertram (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1948], S. 2674
Der Bauer qualifiziert sich eben wenig für die asketische rationale Lebensführung.
Weber, Max: Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. I, Tübingen: Mohr 1920 [1920], S. 161
Sie wirkten vor allem durch ihre Lebensführung und durch ihre Fähigkeit, mit den Problemen jedes einzelnen Tages souverän fertig zu werden.
Gigon, Olof: Das hellenische Erbe. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 8265
Zitationshilfe
„Lebensführung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lebensführung>, abgerufen am 17.10.2019.

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