Lebensberechtigung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Lebensberechtigung · Nominativ Plural: Lebensberechtigungen
WorttrennungLe-bens-be-rech-ti-gung

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Selbst wenn man den Emigranten ein zweites Mal ihre Lebensberechtigung in Deutschland absprechen will.
Die Zeit, 06.03.1964, Nr. 10
Der Arbeitslose war nicht mehr Bettler, er verdiente wieder sein Brot, er hatte wieder einen Daseinszweck, eine Lebensberechtigung.
Die Zeit, 23.09.1948, Nr. 39
Sind Könige sich nicht selbst genug, um auf den Hintergrund von Leuten verzichten zu können, die keine andere Lebensberechtigung haben, als die Scene zu füllen?
Niebelschütz, Wolf von: Der blaue Kammerherr, Stuttgart u. a.: Dt. Bücherbund [1991] [1949], S. 452
Dabei überzeugte die Kombination von Demokratie und Marktwirtschaft selbst Kritiker von der Lebensberechtigung des Kapitalismus.
Süddeutsche Zeitung, 19.06.2004
Die lebendige Zeitung der Bergbewohner und des Gräbervolkes konnte heute in groß aufgetanen Neuigkeiten schwelgen und sich ihre Lebensberechtigung für viele Tage voraus verdienen.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh I, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 451
Zitationshilfe
„Lebensberechtigung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lebensberechtigung>, abgerufen am 23.09.2019.

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