Lebensüberdruss, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungLe-bens-über-druss
Ungültige SchreibungLebensüberdruß
Rechtschreibregeln§ 2
eWDG, 1969

Bedeutung

Widerwille gegenüber dem Leben, große Lebensmüdigkeit

Typische Verbindungen
computergeneriert

Langeweile

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lebensüberdruß‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dort endet auch sein Kampf mit dem Lebensüberdruss recht komfortabel.
Süddeutsche Zeitung, 21.07.2004
Nicht zuletzt erzählt er die Geschichte einer Flucht aus Lebensüberdruß.
Der Tagesspiegel, 25.03.1998
Die Briefe geben wenig Aufschluss über die Tat, in ihnen kommt nur allgemeiner Lebensüberdruss zum Ausdruck.
Die Welt, 16.03.2002
Doch leider sind die Aussichten schlecht, denn wahrscheinlich wird sich der Lebensüberdruss nicht einstellen.
Die Zeit, 26.03.2001, Nr. 13
Obgleich er voll Lebensüberdruß und Lebensverachtung vor dem Priesterkönig in Cholula gestanden hatte, zitterte er jetzt an allen Gliedern.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 214
Zitationshilfe
„Lebensüberdruss“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lebensüberdruss>, abgerufen am 19.09.2019.

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