Lebehoch

GrammatikSubstantiv
WorttrennungLe-be-hoch (computergeneriert)
WortzerlegunglebenHoch
eWDG, 1969

Bedeutung

Hochruf
Beispiele:
ein Lebehoch rufen
ein Lebehoch auf jmdn. ausbringen
die donnernden Lebehochs auf den Ehrengast dröhnten durch den Saal
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Lebehoch · Vivat
Lebehoch n. substantivierte Zusammenbildung (Anfang 19. Jh.) des Zurufs er lebe hoch! mit Ersparung des Pronomens, so daß er als substantivierter Imperativ verstanden werden kann. Er steht als Verdeutschung für studentisches Vivat n. das (Anfang 18. Jh.) aus dem Hochruf lat. vivat! ‘er lebe!, er soll leben!’ (um 1700, gelegentlich auch vivat hoch!) hervorgegangen ist; zu lat. vivere ‘leben’.
Zitationshilfe
„Lebehoch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lebehoch>, abgerufen am 24.08.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Lebedame
lebbar
Leasingvertrag
Leasingrate
Leasingnehmer
Lebemann
lebemännisch
leben
Leben erhaltend
Leben spendend