Lausebengel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungLau-se-ben-gel
WortzerlegungLausBengel
eWDG, 1969

Bedeutung

salopp, Schimpfwort frecher Bengel, Rüpel
Beispiel:
Jetzt also wagte dieser protzige Lausebengel von einem Aristokraten auch noch ihn ... als schofel und krämerhaft hinzustellen [Feuchtw.Lautensack116]

Thesaurus

Synonymgruppe
Bengel · ↗Flegel · ↗Frechling · ↗Lausbub · ↗Lausbube · Lausebengel · ↗Schelm · ↗Schlingel · ↗Strolch  ●  ↗Fratz  süddt. · ↗Lorbass  ostpreußisch · ↗Range  veraltet · ↗Bazi  ugs., österr., bair. · ↗Dreikäsehoch  ugs. · ↗Frechdachs  ugs. · Frechmops  ugs. · ↗Früchtchen  ugs. · ↗Knilch  ugs. · ↗Lauser  ugs. · ↗Lümmel  ugs., veraltend · ↗Pülcher  ugs., österr. · ↗Racker  ugs. · ↗Rotzbengel  ugs. · Rotzblag  ugs., ruhrdt. · Rotzbubi  ugs. · ↗Rotzgöre  ugs. · ↗Rotzjunge  ugs. · ↗Rotzlöffel  ugs. · ↗Rotznase  ugs. · Schliffel  ugs., veraltet, altbairisch
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie hat den wilden Martin gezähmt, der "Lausebengel" ist erwachsener geworden.
Bild, 09.08.1999
Das ist unnötige Mehrarbeit für die Saubermänner in Orange, ihr Lausebengel!
Bild, 02.11.2001
Da pinkelt auf einer Gouache von 1958 ein grinsender Lausebengel vom oberen Rand des Labyrinths auf den einsam wütenden Minotaurus herab.
Süddeutsche Zeitung, 23.08.1995
Zitationshilfe
„Lausebengel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lausebengel>, abgerufen am 15.10.2019.

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