Lasterhaftigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungLas-ter-haf-tig-keit (computergeneriert)
Wortzerlegunglasterhaft-igkeit

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dort ließ sich imaginär der masochistische Triumph bürgerlicher Tugend über adlige Lasterhaftigkeit genießen.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 165
Leider versperrt dieser Hang zur Lasterhaftigkeit den Weg zur Heiligkeit, weshalb es nur wenigen vergönnt ist, zur Ehre der Altäre erhoben zu werden.
Süddeutsche Zeitung, 12.10.2002
Sein Gesicht, bei aller Lasterhaftigkeit, sah auf einmal jungenhaft aus.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 318
Ich fürchte, der Pfad der Tugend, den sie beschreiten, wird schrecklicher, als Lasterhaftigkeit es je sein könnte.
Die Zeit, 05.12.1980, Nr. 50
Doch mit sinnlosem Gezänk überschreit man die innere Stimme, betäubt sich mit Ausschweifung und Lasterhaftigkeit.
Schuhmann, Otto: Meyers Opernbuch, Leipzig: Bibliograph. Inst. 1938 [1935], S. 456
Zitationshilfe
„Lasterhaftigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lasterhaftigkeit>, abgerufen am 26.04.2019.

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