Lade, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Lade · Nominativ Plural: Laden
Aussprache
WorttrennungLa-de
Wortbildung mit ›Lade‹ als Letztglied: ↗Bettlade · ↗Brotlade · ↗Bundeslade · ↗Innungslade · ↗Kinnlade · ↗Kleiderlade · ↗Opferlade · ↗Schieblade · ↗Schreibtischlade · ↗Schublade · ↗Tischlade · ↗Totenlade · ↗Zunftlade
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
herausziehbarer Kasten in Möbelstücken
Beispiele:
die Lade eines Schreibtisches, Nachttisches, Schrankes, einer Kommode
eine Lade aufziehen, herausziehen, öffnen, aufreißen, zuschieben
etw. einer Lade entnehmen
2.
veraltend hölzerner, eckiger, breiter Behälter mit Deckel, Truhe, Kasten
Beispiele:
neben dem Schrank steht eine Lade für Wäsche
den Deckel der Lade zurückklappen
Sie hatte den Brief in einer kleinen lackierten Lade liegen [G. KellerKammacher6,211]
Religion Bundeslade
Beispiel:
es wird die Lade meines Gottes Jahwe zu schützen wissen [Feuchtw.Jefta187]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Lade f. ‘Behälter, Kasten, Truhe’, mhd. lade, mnd. mnl. lāde, nl. lade, anord. hlaða ‘Scheune, Heuschuppen’, schwed. lada ‘Scheune’ sind Bildungen zu dem unter ↗laden (s. d.) behandelten Verb. In neuerer Sprache als Simplex zurücktretend, jedoch geläufig in Zusammensetzungen wie Schublade (s. ↗Schub) und Kinnlade (s. ↗Kinn).

Thesaurus

Synonymgruppe
Kiste · Lade · ↗Truhe  ●  ↗Schapp  ugs., regional · ↗Schrein  geh.
Oberbegriffe
Unterbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Drahtzieher Dreiteiler Entladen Gefolgsleute Grenzgebiet Hauptverdächtige Höhle Konsorte Lade Lösche Mullah Romantrilogie Spießgesell Stellvertreter Strittmatter-Verfilmung Taliban Taliban-Chef Taliban-Führer Teileigentum Terrornetzwerk Trilogie US-Sonderkommando US-Spezialeinheit US-Spezialkommando Videobotschaft brummen dichtmachen verirren zurücktragen Überführung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Lade‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich habe die Briefe immer in eine Lade gegeben, was die alles getrieben haben da unten.
Süddeutsche Zeitung, 24.09.2003
Ohne sie anzusehen, legt er sie zurück in die Lade.
Bachmann, Ingeborg: Malina, Gütersloh: Bertelsmann 1992 [1971], S. 236
Da diese wieder ergebnislos blieb, kam es in eine Lade.
Die Zeit, 07.07.1955, Nr. 27
Sie stellte es neben dem Bett auf die große Lade.
Schaper, Edzard: Der Henker, Zürich: Artemis 1978 [1940], S. 214
Und warum holte er fünf Jahre danach das Bild dann doch wieder aus der Lade hervor?
Bodenreuth, Friedrich [d.i. Jaksch, Friedrich]: Alle Wasser Böhmens fließen nach Deutschland, Berlin: Büchergilde Gutenberg 1938 [1937], S. 2
Zitationshilfe
„Lade“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lade>, abgerufen am 19.09.2019.

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