Lässigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Lässigkeit · Nominativ Plural: Lässigkeiten · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungLäs-sig-keit (computergeneriert)
Wortzerlegunglässig-keit
eWDG, 1969

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von lässig
Beispiele:
sie versuchte, ihre Unsicherheit durch eine betonte Lässigkeit zu überdecken
die geniale Lässigkeit des Künstlers ist bewunderungswürdig
seine Lässigkeit im Dienst wurde getadelt
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

lässig · laß · Lässigkeit · läßlich
lässig Adj. ‘träge, gleichgültig’, heute vielfach ‘ungezwungen und selbstsicher’, spätmhd. leʒʒec, leʒʒic ‘müde, untätig’, Ableitung von dem in der Gegenwart zurücktretenden laß Adj. ‘matt, schlaff, kraftlos, träge’, ahd. (8. Jh.), mhd. laʒ ‘matt, träge, säumig’, asächs. mnd. lat, aengl. læt, anord. latr, got. lats (germ. *lata-), zu der unter ↗lassen (s. d.) angeführten Wurzel (s. auch ↗lasch, ↗letzt). Lässigkeit f. ‘lässiges Verhalten, Trägheit’ (15. Jh.). Eine Ableitung teils von ahd. mhd. laʒ, teils von ↗lassen (s. d.) ist läßlich Adj. ‘geringfügig, leicht, verzeihlich, duldsam’, spätmhd. læʒlīch ‘was unterlassen, beiseite gelassen werden kann’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Lässigkeit · ↗Unbekümmertheit · ↗Ungeniertheit · ↗Ungezwungenheit · ↗Zwanglosigkeit  ●  ↗Coolness  engl. · ↗Nonchalance  franz.
Oberbegriffe
Assoziationen
Antonyme
  • Lässigkeit
Zitationshilfe
„Lässigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Lässigkeit>, abgerufen am 26.05.2019.

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