Kursivschrift, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungKur-siv-schrift (computergeneriert)
WortzerlegungkursivSchrift
eWDG, 1969

Bedeutung

Druckerei Druckschrift, deren Buchstaben meist nach rechts geneigt sind
Beispiel:
dieser Absatz wird in Kursivschrift gesetzt
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

kursiv · Kursive · Kursivschrift
kursiv Adj. ‘schräg, nach rechts geneigt’, Terminus der Druckersprache, rückgebildet aus Kursive f. ‘schräge, nach rechts geneigte Druckschrift’ (Corsiv, Anfang 17. Jh.), aus mlat. (scriptura) cursiva ‘laufende (geschriebene) Schrift’; vgl. mlat. cursivus Adj. zu lat. currere (cursum) ‘laufen, rennen, eilen’. Dazu Kursivschrift f. (17. Jh.).

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der schmucklose, rote Deckel führt, in goldener Kursivschrift, nur den Titel.
Die Zeit, 21.05.1965, Nr. 21
Es sind in Kursivschrift von Uwe Timm zitierte quälende Sätze unter den telegrammhaft kurzen Notizen.
Die Zeit, 29.09.2003, Nr. 39
Durch die Wahl des Winkels für die Kursivstellung ist es möglich, verschieden stark geneigte Kursivschriften selbst zu erzeugen.
C't, 1990, Nr. 12
Das ist der Grund dafür, daß für Visitenkarten auch heute oft noch englische Kursivschrift verwendet wird.
Commer, Heinrich: Managerknigge. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1985], S. 9076
Neben Auszügen aus den «Wanderungen» fand ich in kleiner Kursivschrift auch historische Nachträge.
Heller, Gisela: Märkischer Bilderbogen, Berlin: Berlin Verlag der Nation 1978, S. 138
Zitationshilfe
„Kursivschrift“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kursivschrift>, abgerufen am 27.05.2019.

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