Kunstreligion, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kunstreligion · Nominativ Plural: Kunstreligionen
WorttrennungKunst-re-li-gi-on (computergeneriert)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Stifter bürgerlich romantisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kunstreligion‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wird die Kunst in einer Kirche nicht automatisch zur Kunstreligion?
Die Zeit, 20.02.2012, Nr. 08
Durchaus nicht aller Kunst kommt religiöse Qualität zu, wo dies allerdings geschieht, kann die Kunstreligion dem religiösen Erleben eine besondere Authentizität verleihen.
Süddeutsche Zeitung, 09.12.2004
Es darf einen nicht wundern, wenn er auf seine alten Tage etwas verbohrt geworden ist und seine romantische Kunstreligion mit immer drastischeren Formulierungen propagiert.
Der Tagesspiegel, 17.10.2000
Der Jünger der Kunstreligion jedoch glaubt, es verhalte sich umgekehrt.
Die Zeit, 29.09.2003, Nr. 39
Dem wiederbelebten Konzept der romantischen Kunstreligion widersprach jeder Kulturbolschewismus in der Musik.
Dümling, Albrecht: Kunst - Musik. In: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 429
Zitationshilfe
„Kunstreligion“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kunstreligion>, abgerufen am 17.02.2019.

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