Kunstgelehrte, die oder der

GrammatikSubstantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Kunstgelehrten · Nominativ Plural: Kunstgelehrte(n)
Mit Pluralendung -n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Kunstgelehrten, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Kunstgelehrte.
WorttrennungKunst-ge-lehr-te
eWDG, 1969

Bedeutung

Beispiel:
ein anerkannter, berühmter Kunstgelehrter

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber nun hatten sich gerade auch die streitenden Kunstgelehrten hierher begeben.
Le Fort, Gertrud von: Das Schweißtuch der Veronika, Frankfurt a. M.: Fischer 1959 [1928], S. 180
Es waren die anwesenden Kunstgelehrten und auch ein guter Teil der Künstler.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Es steht mir nicht zu, mit den Kunstgelehrten zu wetteifern, die wohl begründen können, aus welchen künstlerischen Quellen das geniale Werk Gulbranssons gespeist wurde.
Die Zeit, 25.09.1958, Nr. 39
Hier bin ich in nähere Berührung mit zwei Kunstgelehrten gekommen.
Fischer, Emil: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 12159
Der Sohn eines britischen Generals war unter den Kunstgelehrten seiner Generation eine aparte, in gewisser Weise anachronistische Erscheinung.
Süddeutsche Zeitung, 26.08.2003
Zitationshilfe
„Kunstgelehrte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Kunstgelehrte>, abgerufen am 18.10.2019.

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